Montag, 17 Februar 2020

Thur-Tour pur

 

Bilder

Was lange währt, wird endlich gut! Nachdem Marti Villiger und Franz Mayer letztes Jahr die Thurwanderung aus Wettergründen nicht durchführen konnten, wurden sie ein Jahr später am 4. Juni 2019 mit einem Sommertag der Extraklasse belohnt. Wetterpech hatten wir auch schon in diesem Gebiet. So im Juni 2016, wie im Bericht "Ab Unterwasser unter Wasser" zu lesen ist. Wir Wanderer waren noch nicht auf Sommertemperatur eingestellt, hatten noch die Kälte der Maiwochen in den Knochen. Die Temperatur von 30 Grad machte uns schon etwas zu schaffen. 

Es heisst, der Thur-Wanderweg zwischen Nesslau und Ebnat-Kappel sei einer der schönsten, hatte Martha Muntwiler in ihrer Einladung geschrieben. Und sie sollte recht behalten. 

Eduardo Frei Montalva und Eduardo Frei Ruiz-Tagle

Nach einem Kaffee im Sternen Nesslau "kratzten" wir die Kurve über die Brücke und folgten der Thur linksufrig flussabwärts. Wir kamen zu einer Gedenkstätte, die zu Ehren von Eduardo Frei Montalva und dessen Sohn Eduardo Frei Ruiz-Tagle, beide Staatspräsidenten von Chile erstellt wurde. Beide sind schweizerisch-chilenische Doppelbürger. Ihre Vorfahren stammen aus Nesslau.

Mariahilf-Kapelle und "Badi des Vaches"

Als nächstes gelangten wir zur Mariahilf-Kapelle, die auf einer Thurinsel thront. Sie wurde im 2. Weltkrieg erbaut. Eine kleine Holzbrücke führt auf die Insel. Ein gemütlich eingerichteter Picknickplatz lädt zum Verweilen. Auf dem Weiterweg eine Kuhweide. Einigen Kühen war es auf der Weid zu heiss. Sie stiegen in die Thur um sich am kühlen Nass zu erlaben oder einfach zu bädeln.

Wasserkraftwerk Trempel-Krummenau, Grill bei der Brandholzbrücke

Wer sich eine Flusswanderung so "immer eben geradeaus" vorstellt, der irrt. Nicht so im hügeligen Toggenburg. Stets rauf und runter, Töbeli uf und ab. Die Thur führte sehr viel Wasser. Das Wasserspeil beim Kraftwerk Trempel-Krummenau war imposant. Die Wassermassen stürzten vom Stauseelein brachial die Staumauer runter, heftig Gischt versprühend, die wir Überhitzten sehr genossen. Inzwischen knurrte schon etwas der Magen. Wir legten für den Apéro einen Zwischenhalt ein. Das Menu genossen wir am Grill bei der Brandholzbrücke. Von dort war es nicht mehr weit bis Ebnat-Kappel. Im Café Kunz löschten wir den Durst und genossen ein Eis. Die Heimfahrt war "reine Routine".

Besten Dank den Wanderleitern Marti Villiger und Franz Mayer sowie Martha Muntwiler für die Super Vor-Informationen.

Wie weiter?

11. Juni 2019 Arth Goldau - Goldseeli - Seerosenteich mit Helen Blechschmidt
02. Juli 2019 Wanderer Rigi Scheidegg - Urmiberg mit Lore Bühler und Esther Peier
09. Juli 2019 Bummler Alp Selamatt - Iltios - Alt St. Johann mit Helen Blechschmidt 

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