Sonntag, 25 Oktober 2020

Warum nicht einmal in die Ferne schweifen…

Bilder

uf. «ID nicht vergessen. Ein paar Euros für Kaffee und Mittagessen sind auch dienlich», stand auf der Einladung zur Februar-Wanderung der Seniorenwandergruppe Hittnau. Astrid Keller hatte entschieden: Wir fahren nach Konstanz.

Dreimal Umsteigen – kein Problem

Rund 40 Seniorenwanderer aus Hittnau wollten mehr über Konstanz erfahren. Die erste Aufgabe, dreimal Umsteigen, schafften wir problemlos. Die Gruppe kam vollzählig in Konstanz an. Nach einem Kaffee und Gipfeli, einige genehmigten sich ein Riesenstück Schwarzwäldertorte, begaben wir uns zum Treffpunkt bei der historischen Hafenuhr. Dort warteten unsere beiden Stadtführerinnen. Wir zogen in zwei Gruppen los, Konstanz zu erkunden. Unsere Führerin hiess Ulrike Schatz. Sie  zeigte uns die historischen Stätten.  Mit einer tüchtigen Prise schwäbischen Humors berichtete sie über Sitten und Bräuche im alten Konstanz. Just vor 600 Jahren fand dort der grösste Kongress des Mittelalters statt. Im oberen Saal des Kaufhauses wurde Papst Martin V. gewählt.

An den Pranger oder Gassen reinigen

Sie führte uns durch kleine Gässchen, wo früher Schweine suhlten und die sanitären Probleme durchaus nicht gelöst waren. „Littering“ war auch sehr verbreitet. Anstatt an den Pranger gestellt zu werden, durften die Verurteilten Gassen reinigen gehen. „Schon bald beginnt die närrische Zeit“, erklärte sie.  Mit verklärtem Blick erzählte sie uns von den Konstanzer Fasnachtsbräuchen und -sitten. „Die haben bei uns einen hohen Stellenwert“. Im Flug ging die Führung zu Ende. Nach einem gemeinsamen Mittagessen stand der Nachmittag zur freien Verfügung. Flanieren und Shopping war angesagt. Die Rückreise verlief ebenfalls reibungslos. Ein geniales Reiseziel, waren sich alle einig. Der Städteausflug der Seniorenwandergruppe war einmal mehr ein Hit.

 

Who's Online

Aktuell sind 44 Gäste und keine Mitglieder online

Seniorenwandergruppe