Sonntag, 25 Oktober 2020

Gemeinsam auf die Rigi

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«Ich bin ein Zug, ein Schiff ein Wanderer», diesen Spruch konnten die Hittnauer Seniorenwandergruppe und Bummelgruppe nach der Juli-Wanderung 2014 bestätigen. Mit dem Zug fuhren die beiden Gruppen gemeinsam nach Arth Goldau, mit der Zahnradbahn auf die Rigi Scheidegg (Seniorenwanderer), Rigi First (Bummelgruppe), wanderten nach Rigi Kaltbad. Dort genossen sie, mit wunderbarem Ausblick auf das Alpenpanorama, das Mittagessen aus dem Rucksack. Am Nachmittag fuhren sie mit dem Bähnli runter nach Vitznau. Mit dem Schiff ging die Fahrt weiter nach Luzern. Von dort reisten sie mit dem Zug wieder nach Hause – eine Weltreise für uns Oberländer.

Wunder-Wander-Wetter und grandiose Aussicht

Rigi, die Königin der Berge war das Ziel dieses 1.Juli-Ausflugs der Hittnauer. Die Rigi freute sich darob sehr und zeigte sich von ihrer allerbesten Seite. Wetter und Sicht stimmten, die Temperatur angenehm und die Wanderstrecken waren den Bedürfnissen der jeweiligen Wanderer angepasst. Rigi Scheidegg – Rigi Kaltbad, Dauer 2 Stunden hiess es für die Seniorenwanderer, Rigi First – Rigi Kaltbad, Dauer 1 Stunde, für die Bummelgruppe. Wetter und Sicht gerechterweise für beide Gruppen identisch.

Rigi Scheidegg – Rigi Kaltbad auf dem Bahntrassee

«Ich bin auch ein Zug», konnten die Seniorenwanderer mit gutem Gewissen sagen, waren sie doch die ganze Zeit auf einem Bahntrassee gewandert. Abenteuerlich war der Marsch durch den 75 Meter langen Weisseneggtunnel und über die Stahlträger-Eisenbahnbrücke mit 15 Meter hohen Pfeilern. Wo vor 140 Jahren noch die Dampfbahn keuchte, werden heute Tunnel und Eisenbahnbrücke von Wanderern und Kuhherden benützt. Unterwegs passierten sie einen Eisenbahnwagen der 1931 still gelegten Rigi Scheidegg-Kaltbad Bahn. Er dient heute als Wohnwagen. 

Picknick im Freien, Flanieren und Aussicht geniessen war bis zur Abfahrt des Bähnlis angesagt. Das Mineralbad und Spa von Mario Botta ist modern, für viele etwas "gewöhnungsbedürftig". Meiner Meinung nach passen Terrasse und Bauten gut in die Bergwelt. Auf dem Chänzeli wurde unsere Reiseleiterin Heidi von der Vergangenheit eingeholt. Gemeinsame Bekannte war das Thema der Einheimischen und Heidi, die am Fusse des Berges einige Jahre in einer Arztpraxis tätig war. Pünktlich trafen die Wanderer auf dem Bahnhof ein. Im reservierten Wagen gings rassig bergab, mit dem Schiff nach Luzern, mit Zug und Postauto nach Hause. Ein toller Ausflug auf die Rigi, waren sich allen einig.

 

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