Mittwoch, 08 Juli 2020

03.03.2020: ABGESAGT - Hittnau - Rikon

WANDERUNG ABGESAGT !  Die Wetterprognose für den 03.03.2020 ist schlecht.

Senioren‐Wanderung vom 3. März 2020: Von Giessen und Gubeln  Bild: Kemptner Tobel

Sie heissen Giessen und Gubel. Man trifft sie in der Regel in einem Tobel. Die Rede ist von Wasserfällen und  Höhlen, die im Tösstal aufgrund seines speziellen geologischen Aufbaus oft anzutreffen sind. Die weltberühmten Niagarafälle und die vielen kleinen Wasserfälle im Tösstal haben eines gemeinsam: Sie verdanken ihre Existenz derselben geologischen Besonderheit. Und die geht so: Der Bach oder Fluss fliesst über eine harte Gesteinsschicht. Bei den Niagarafällen ist dies Dolomit, im Tösstal Nagelfluh.  Sandstein und Mergel im Tösstal  Unter dieser harten Gesteinsschicht befindet sich weicheres Gestein; Schiefer am Niagara, Sandstein und Mergel im Tösstal. Bildet nun das Gewässer an einer Stelle permanent Wassertropfen oder Wasserdunst, erodiert  das weiche Gestein und unter der harten Gesteinsschicht entsteht eine Höhle. Über den Rand dieser Höhle  fällt sodann das Wasser als Wasserfall in die Tiefe. Der Giessen und sein Gubel sind geboren.   

Wegbeschreibung: Hittnau ‐Wallikon – Gündisau – Bläsimühle – Rikon 

Oberhalb Wallikons erhaschen wir bereits einen Blick auf den Pfäffikersee und dahinter eine ganze Reihe Berggipfel wie die Rigi, den Tödi und den Glärnisch. Die nächste Ortschaft heisst Gündisau, eine idyllische kleine  Ansammlung von Wohn‐ und Bauernhäusern. Unsere Wanderung endet via Bläsimühle in Rikon. In Rikon steht  das Klösterliche Tibet‐Institut, das in den 60er Jahren auf Anregung und unter der Schirmherrschaft Seiner Heiligkeit des 14. Dalai Lama gegründet worden ist. Heute ist das buddhistische Kloster mit seiner tibetischen  Mönchsgemeinschaft ein unverzichtbarer Teil des kulturellen und religiösen Lebens der Tibeterinnen und Tibeter in der Schweiz und in Liechtenstein. Aber auch für die wachsende Zahl westlicher Menschen, die am Buddhismus und an Tibet interessiert sind, ist das Tibet‐Institut im Laufe der Jahre wichtig geworden, trägt es doch  in vielfältiger Weise zum Austausch von Kultur und Wissen zwischen Ost und West bei. 

Start der Wanderung: 09:00 Uhr ab Hittnau Industrie  Wanderzeit: ca. 3 Stunden, Aufstieg ca. 200m, Abstieg ca. 300 m, Stöcke empfehlenswert  Mittagessen: Restaurant Freihof in Rikon (Tösstalstr. 65)

Martha hat uns einmal mehr mit "geistigem Rüstzeug" bestens auf die nächste Wanderung vorbereitet. Nun müssen wir nur noch "Wandern". 

Franz und Marti freuen sich auf viele Allwetterwanderinnen und Allwetterwanderer (Durchführung  bei FAST jedem Wetter)!

Urs 

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Seniorenwandergruppe