Auf dem Alpenfloraweg Flumserberg

 

Bilder   Urs Frei und Helen Neidhart

 

Christoph Siegrist von SRF Meteo prophezeite für unseren Wandertag einen sonnigen Vormittag. Am Nachmittag Bildung von Quellbewölkung. Temperaturen 28 – 33 Grad. Auf 2000 Meter 18 Grad. Die Hittnauer Bummlergruppe reiste an diesem 11. August 2020 auf 2020 Meter über Meer, auf den Maschgenkamm der Flumserberge. 18 Grad war auf dieser Höhe angesagt, 24 Grad «kühl» war es aktuell.

Vielfältige Verkehrsmittel

Die Hin- und Rückreise gestaltete sich verkehrstechnisch abwechslungsreich:  Bus Hittnau - Wetzikon, mit der Bahn nach Rüti, mit dem Bus nach Uznach, Bahn Unterterzen, Gondelbahn Tannenboden, Gondeli Maschgenkamm. Unsere Gruppe war klein und pflegeleicht, kein Problem und keine Mühe für unsere Reiseleiterin Helen Blechschmidt die Gruppe zu führen und zu leiten. Einzig das Umsteigen war etwas trickig. Als Helen und Lore die Reise rekognoszierten herrschten Nebel und Nieselregen. Heute lachte uns die Sonne. 

Auf dem Alpenfloraweg in der Tektonikarena Sardona

Auf dem Tannenboden angekommen genehmigten wir uns zuerst einen Kaffee und Gipfeli. Dann machten wir uns auf zur letzten Etappe auf den Maschgenkamm. Oben angekommen genossen wir die wunderschöne Aussicht. Wir wanderten auf dem Alpenfloraweg zur Zigerfurgglen, dem Tor zum UNESCO-Welterbe  Tektonikarena Sardona. Der Wanderweg führte durch einen Garten bedrohter Alpenpflanzen. Viele blühende Blumen säumten den Weg. Handys wurden gezückt um die Pracht im Bild meisterlich festzuhalten. Auf Tafeln wurden die Pflanzen, aber auch Gesteinsarten und Formationen vorgestellt und beschrieben.

Aufgaben gemacht?

Einen Vorgeschmack auf die Wanderung erhielten wir von Martha Muntwiler in der Einladung bestens und treffend beschrieben. So konnten wir die Hochmoore, Seeli und die einmaligen Gesteinsformationen - oben altes Verrucano-Gestein und unten neues Gestein - in natura sichten, aber auch die Aussicht auf die Churfirsten, Spitzmeilen und Magerrain bewundern und geniessen.

Siesta auf der Panorama-Terrasse

Nach dem Rundgang liess es sich unter den grossen Sonnenschirmen des Panorama-Restaurant Maschgenkamm angenehm und bestens verweilen. Das Essen war sehr gut, der Service hervorragend und familiär. Es wurde viel geplaudert und gelacht, die Stimmung ganz im "Hoch". Vor der Rückreise noch Alpkäse gepostet, dann ging es runter in die Hitze im Tal. Im Schuppä-Kafi in Unterterzen konnten wir unseren Flüssigkeitsverlust nochmals ausgleichen. Dann fuhren wir mit dem ÖV wieder zurück in die Heimat.

Danke Helen Blechschmidt für die wunderbare Wanderung, Betreuung und Geleit; Martha Muntwiler für das geistige Rüstzeug, das Du uns für die Tour mitgegeben hast.

Urs